
Ulf Poschardt
Ulf Poschardts provokante Streitschrift "Shitbürgertum" ist eine scharfe Abrechnung mit der deutschen linksliberalen Elite. Der Begriff "Shitbürgertum" bezeichnet eine selbstgefällige, moralisierende Schicht aus Kultur- und Medienbereich, die durch Bevormundung und Kontrollwahn die Gesellschaft dominiert.
Poschardt verfolgt die Entstehung vom Nachkriegsbürgertum über die 68er-Generation bis zum heutigen "Woke-Bürgertum". Nach 9/11 habe sich eine "Postdemokratie" entwickelt, in der Politik durch Moral ersetzt wurde.
Als positive Gegenfiguren feiert Poschardt Trump, Musk, Meloni und Milei als "Wilde Westler", die den verkrusteten Konsens aufbrechen und Freiheit reaktivieren.
Poschardt fordert die "Zerstörung" des Shitbürgertums, um eine emanzipationsfähige Gesellschaft zu schaffen. Trotz polemischer Überspitzung liefert das Buch einen Weckruf zur Verteidigung von Freiheit und Mündigkeit gegen paternalistische Bevormundung.
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